• Home
  • Allgemeine Informationen
  • Beispiele für Druckverfahren

Beispiele für Druckverfahren

 

WAS IST TEXTILDRUCK?

Bei der Textilveredelung unterscheidet man zwischen verschiedenen Verfahren: Den Textildirektdruck und den Transferdruck. Hier unterscheidet man auch die Art der Aufdrucke: das Siebdruckverfahren, den Digitaldruck oder nach Foliendruck (hier gibt es die Flex- und Flockfolien. Eine weitere Möglichkeit sind Transferpapiere, wobei die Farben von einem Drucker auf ein spezielles Papier tranferiert und anschließend mit einer Presse, heiss auf die Textilie übertragen wird.

vorlage drucktechniken

 

 


 

TRANSFERPAPIER DRUCK

Diese gibt es auch für Laien in fast jedem Schreibwarenladen. Diese werden mit handelsüblichen Laser- und Tintenstrahldruckern bearbeitet, Schriften oder Motive werden 1 zu 1 übertragen und anschließend mit einer Presse (oder Bügeleisen) auf die Textilie übertragen.

vorlage transferpapier

 

 


 

FLEXFOLIEN DRUCK

Bei diesem Druckverfahren entsteht ein glatter Aufrduck und steht für eine lange Lebensdauer. Häufig findet man dieses Verfahren z.B. bei verschiedenen Sporttrikots. Der Flexdruck liefert beste Ergebnisse und bietet sich für Motive mit maximal drei Farben an. Beim Flexdruck sind leider keine Farbverläufe möglich, weshalb er für Schriften, Zahlen und einfache grafische Objekte optimal geeignet ist. Das Motiv wird beim Flexdruck mit Hilfe einer dünnen Folie auf dem Untergrund angebracht. Dies geschieht mittels einer Transferpresse, die mit hohem Druck und Hitze arbeitet. Die Trägerfolie wird im Anschluss abgezogen und zurück bleibt das Motiv. Gerade bei kleineren Bestellmengen wird der Flexdruck bevorzugt. Mit speziellen Folien sind Glitzer-, Hologramm-, Metallic-, nachleuchtende oder farbchangierende Effekte möglich. Farbverläufe lassen sich nur schwer darstellen, lediglich mit bedruckbaren Flexfolien lassen sich diese realisieren. Textildruckfolien bestehen aus einer farbigen Folie (PU oder PVC), einem Hot-melt-Kleber an der Unter- und einer Trägerfolie an der Oberseite. Ist die Trägerfolie mit einem Klebefilm versehen, spricht man von einem rückklebenden Träger. Er erleichtert das Entgittern. Mit einer Schere, Stanze oder mit Schneideplottern können aus diesen Folien Motive geschnitten werden. Mit einer Transferpresse werden sie auf Textilien gepresst. Der Hitze-aktivierte Kleber sorgt für eine dauerhafte Verbindung von Folie und Textil.

vorlage flexdruck

 

 


 

FLOCKFOLIEN DRUCK

Bei diesem Druckverfahren entsteht ein samtiger Aufrduck. Gerade bei der Gestaltung von Sport- oder Vereinstrikots wird der Flockdruck zur ersten Wahl. Die Oberfläche ist samtig und hebt sich ganz leicht vom Produkt ab. Besonders gut geeignet ist der Flockdruck für Schriften und Logos. Farbverläufe sind hier allerdings nicht möglich. Doch wie funktioniert der Flockdruck eigentlich? Hierfür wird eine bedruckte Folie auf dem Kleidungsstück angebracht. Sehr starker Druck und hohe Temperaturen schaffen dann eine perfekte Einheit.

vorlage flockdruck

 

 


 

TEXTILDIREKTDRUCK

Der Digital-Direktdruck ist führend in der Darstellung von Farbverläufen und Halbtönen. Beispiele dafür sind fotorealistische Motive oder auch hochfarbige Vorlagen. Technisch betrachtet lässt sich dieses Druckverfahren sehr gut mit einem haushaltsüblichen Tintenstrahldrucker vergleichen. Beim Textil-Direktdruck werden dunkle oder farbige Textilien mit Weißpigmenten entsprechend unterdruckt. Die Druckfarbe wird beim digitalen Direktdruck auf das Kleidungsstück gesprüht, wodurch der Tragekomfort nicht eingeschränkt wird. Der Stoff bleibt angenehm weich und das Motiv selbst weist im Gegensatz zu vielen anderen Druckverfahren keinen Rahmen auf. Selbst kleinste Auflage können durch den digitalen Direktdruck realisiert werden und auch bei der Auswahl der Druckfarben müssen keine Einschränkungen in Kauf genommen werden.

vorlage direktdruck

 

 


 

SIEBDRUCK

Der Druck ist sehr hochwertig und besticht durch seine lange Haltbarkeit. Beim Siebdruck sind aber aufwändige Vorarbeiten notwendig, die das Verfahren erst bei hohen Auflagen rentabel machen. Für jede Farbe des Drucks wird ein eigenes Sieb angefertigt, mit dem die entsprechende Farbe an den gewünschten Stellen aufgetragen wird. Jedes Textil muss daher auch entsprechend der Anzahl der Farben mehrmals bedruckt werden. Daher sollte auch der Faktor Zeit mit in die Rentabilitätsberechnung eingehen. Farbverläufe sind mit dieser Methode nur im Rasterdruck zu realisieren. Siebdrucke haben eine hohe Farbbrillanz und hohe Abrieb-festigkeit, wodurch sie sich auch für stark beanspruchte Textilien eignen. Alternativ zum oben beschriebenen Siebdirektdruck kann die Farbe auch auf ein Transfermedium gedruckt werden. Dann wird noch eine Transferpresse benötigt, um den Druck auf dem Textil zu fixieren. Beinahe alle Textilen können mit diesem Druckverfahren bearbeitet werden.

vorlage siebdruck

 

 


 

Sublimationsdruck (Thermosublimation)

Für farbenfrohe Aufdrucke. Der Sublimationsdruck weist insbesondere beim Textildruck viele Vorteile auf. So ist der Aufdruck nicht spürbar, weil die Farbe mit dem Kleidungsstück eine chemische Verbindung eingeht. Aber nicht nur Textilien werden durch den Sublimationsdruck veredelt, auch Tassen, Puzzle etc. bekommen den letzten Feinschliff verpasst. Zudem sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, weil bei dieser Druckform alle Farbe verwendet werden können. So sind auch Motive mit mehr als drei Farben und Farbverläufe realisierbar. Beim Sublimationsdruck wird eine Spezialtinte auf beschichtetes Druckpapier angebracht. Große Hitze und starker Druck pressen das Motiv dann auf das Kleidungsstück. Dieses muss einen bestimmten Polyesteranteil besitzen, damit der Sublimationsdruck greift.

vorlage sublimationsdruck

 

 

 

 

 

 

 

Login

Geschäftsadresse

Fontaneweg 3, 38871 Ilsenburg

+4939452 459702

studio[at]design-by-tom.de

Mo-Fr: 08.00 - 22.00 Uhr

(geänderte Öffnungszeiten - Corona)

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.